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Warum es sich lohnt, den Kontakt zu Freunden zu halten, die du auf Reisen kennen lernst.

Es ist sicherlich eine der schönsten Erfahrungen beim Reisen: Du hast den Tag mit tollen Menschen verbracht, und wenn du abends nach Hause kommst, platzt dein Facebook-Acount nur so vor neuer Freundschaftsanfragen. Du klickst schnell auf Bestätigen, ein gutes Gefühl, aber nach ein paar Wochen hast du viele deiner neuen Freunde bereits wieder vergessen -warum eigentlich?

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Sicher, du bist weitergezogen und hast viele weitere Abenteuer erlebt – aber spätestens, wenn du wieder im Alltag angekommen bist, wirst du dich gerne an Momente zurückerinnern, die ihr geteilt habt. Deshalb solltest du den Kontakt mit den Menschen halten, die du auf deinen Reisen triffst. Es lohnt sich. Hier sind 5 Gründe warum:

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1.Freunde erweitern den Horizont

Sofern du ein weltoffener und kulturinteressierter Mensch bist (was ich jetzt einfach mal voraussetze), beginnt dein nächstes Abenteuer immer schon vor der Haustür. Freunde, vor allem einheimische, können dir eine Sichtweise auf ein Land eröffnen, die du ohne sie nie kennengelernt hättest. Das fängt an bei „Wo gibt es das beste Essen?“ und geht weiter über Tipps für Ausflugsziele bis hin zu Diskussionen, die deine mitgebrachten Vorstellungen über den Haufen werfen können. Wer weiß, vielleicht lernst du sogar eine neue Sprache. Und dank dem Zuspruch dieser Freunde traust du dich am Ende vielleicht sogar Dinge, die du dir selber gar nicht zugetraut hättest. Ich persönlich zum Beispiel hatte Mega-Schiß vor meiner Reise nach Venezuela – am Ende standen dank der Hilfe meines Gastgebers und Freundes Pablo fünf wunderbare Wochen, in denen ich alleine das ganze Land bereist habe.

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2. Dich erwartet immer eine offene Tür

Du triffst jemanden, ihr verbringt ein paar Stunden oder Tage zusammen, unterhaltet euch nett, und er (oder sie) sagt zu dir: „He, wenn du bei mir in der Nähe bist, melde dich, du kannst gerne bei mir pennen.“ Probier es aus, es funktioniert wirklich. Reisefreunde verbindet eine Art ganz besonderer Ehrenkodex – mein Haus ist dein Haus. Ihr habt etwas gemeinsam erlebt und das verbindet, wenn du es zulässt. Besonders in Südamerika habe ich diese Erfahrung gemacht, aber das selbe gilt auf der ganze Welt denke ich. Nicht umsonst gibt es Seiten wie Couchsurfing. Unsere Generation ist hungrig auf die Welt, und die sieht man am besten zu Gast bei Freunden.

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3. Dein Alltag ist weniger Alltag

Auch wenn du längst wieder zuhause bist – ein kleiner Chat oder ein Telefonat über Skype, und schon schwebst du mit deinen Freunden wieder in Erinnerungen an das gemeinsam Erlebte. Ihr lacht darüber, wie ihr in Peru vier Stunden in strömendem Regen einen Berg mit dem Fahrrad runtergefahren seid, schickt euch gegenseitig die besten Fotos eurer gemeinsamen Abenteuer und plant eventuell sogar ein Wiedersehen, irgendwo, egal wo, hauptsache bald. Saug diese Momente auf, sie sind das Salz in der Suppe des Alltags – und der ist schließlich schon oft genug.

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4. Freunde machen dich entspannter

Du warst eigentlich schon um 12.30 mit deinen spanischen Freunden verabredet, aber sie sind um 13 Uhr immer noch nicht da? Du hast stundenlang mit einem Kumpel für Bustickets angestanden, nur um zu erfahren, dass sie ausverkauft sind – und dein Kumpel lacht nur schulterzuckend? Jede Kultur hat ihre Eigenarten, und das ist wunderbar, denn das gibt dir selber die Chance, das Leben lockerer zu nehmen. Nimm einfach den Bus morgen, und genieß heute noch einen schönen Abend mit deinem Kumpel. Sag den Spaniern ihr trefft euch um 12.30, sei selber aber erst um 13 Uhr da. Ich muss es selbst noch oft genug lernen, aber meine Freundin sagt immer: Das Leben ist zu kurz, um sich zu ärgern.

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5. Du kannst selbst ein guter Gastgeber sein

Es gibt wohl wenig Aufregenderes, als wenn Freunde aus der weiten Welt dir ihren Besuch ankündigen. Du suchst nach den tollsten Veranstaltungen, den hippsten Events, überlegst dir was du kochen und was du ihnen alles zeigen willst – Gastgeber zu sein ist ein tolles Gefühl. Deine Freunde haben alles für dich gegeben? Gib ihnen alles zurück, und sei selbst einer der Gründe dafür, warum sie gerne wieder kommen möchten. Niemand verlangt von dir, dass du den Fremdenführer spielst, aber deine kleinen Anekdoten werden deine Freunde zuhause sicher begeistert weiter erzählen. Und ja, du solltest sie auch zu den bescheuerten Sightseeing-Spots begleiten, die du mit jedem deiner Besucher ansteuern musst, und die deine Stadt eigentlich so gar nicht repräsentieren (Mitberliner wissen wovon ich rede). Dafür streust du dann an anderer Stelle mal einen abgelegenen Badesee ein oder ein verlassenes Fabrikgelände, auf dem ein Open Air stattfindet. Und am Ende seid ihr dann alle glücklich.

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